Vaihinger Schloss wird doch kein Flüchtlingsquartier
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Landratsamt zieht Pläne wegen hoher Investitionskosten zurück
Vaihingen/Enz.Der Landkreis Ludwigsburg hat von seinen Plänen, im Vaihinger Schloss Kaltenstein Flüchtlinge einzuquartieren, Abstand genommen. Der Grund für die Kehrtwende: Der Kreis hätte für die Umsetzung seines Vorhabens einen sechs- bis siebenstelligen Betrag in das Wahrzeichen der Stadt Vaihingen investieren müssen. Die Immobilie, die dem Land gehört, steht seit dem Auszug des Sozialverbands CJD (Christliches Jugenddorf) vor einem Jahr leer. Aus Sicht von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, wäre das Schloss als Flüchtlingsunterkunft auch nicht geeignet gewesen, wie die für den Kreis Ludwigsburg zuständige Amtsleiterin Raphaela Sonnentag im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilt. „Es hätte auch nicht zur Willkommenskultur gepasst, die Menschen auf einem einsamen Berg unterzubringen.“ Dass die optisch markante Landesimmobilie immer noch leersteht, bereitet Sonnentag keine größeren Bauchschmerzen. „Wir möchten keinen Schnellschuss für die wertvolle Immobilie, gleichzeitig gibt es mit Blick auf eine neue Nutzung keine Denkverbote.“
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