VCD übt Kritik am Tarifsystem
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Pforzheim/Enzkreis (pm). Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember hat in Pforzheim eine neue Bus-Ära begonnen: Die Bahn-Tochter Südwestbus (RVS) übernahm den Stadtverkehr, nachdem sie bereits in den vergangenen Monaten den Ersatzverkehr in Pforzheim bedient hatte. Pforzheim benötige ein leistungsfähiges und pünktliches Bussystem, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Bekanntlich werde der Stadtbus zukünftig „eigenwirtschaftlich“, also ohne städtische Zuschüsse betrieben. Das funktioniere erfahrungsgemäß nicht. Gemeinderat und Verwaltung hätten aus finanziellen Gründen ein abgespecktes Busnetz gefordert. Dass das Fahrplanangebot durch den neuen Betreiber nur wenig geschmälert werde, sei daher positiv. Kritik äußert Lieb am Tarifsystem: Die Gruppen-Tageskarte für das VPE-Gebiet koste etwa 22 Euro und damit deutlich mehr als vergleichbare Tickets in KVV und VVS. „Das ist kein Anreiz, Bus und Bahn zu nutzen.“
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