VCD fordert Entschädigungen für Pendler
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Unterschriften für pünktliche Züge
Enzkreis/Stuttgart (pm). 2700 Unterschriften für pünktliche Züge und bessere Entschädigungsregelungen für Pendler hat der Landesvorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Matthias Lieb, im Landtag an Verkehrsminister Winfried Hermann und David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Baden-Württemberg, übergeben. Mit der Unterschriftenaktion „Pünktliche Züge“ reagierte der VCD auf die im Oktober 2016 begonnene Krise im Regionalverkehr.
„Massive Zugausfälle und Verspätungen betrafen Tausende von Pendler, auch auf der Residenzbahn zwischen Karlsruhe, Pforzheim, Mühlacker, Vaihingen/Enz und Stuttgart“, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker die Beweggründe für die Unterschriftenaktion. Ziel sei eine Entschädigungsregelung für Pendler nach dem Vorbild Österreichs. „Während Pendler in Deutschland zumeist durch das Raster der Fahrgastrechte fallen und nur mühsam und aufwendig Entschädigungen geltend machen können, ist in Österreich eine Entschädigung für Pendler gesetzlich geregelt“, erläutert Matthias Lieb das dortige Modell. „Wird der zwischen Land und Verkehrsunternehmen vereinbarte Pünktlichkeitswert monatelang nicht erreicht, bekommen die registrierten Berufspendler bis zu zehn Prozent des Jahreskartenpreises automatisch erstattet.“ Hierzulande erhalte jetzt das Land mehrere Millionen Euro Strafzahlungen von der DB, doch der Fahrgast, der unter den Zugausfällen und Verspätungen leide, gehe leer aus, kritisiert der VCD.
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