Urnengang soll Dorffrieden dienen
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Rathauschef von Ölbronn-Dürrn sieht im Bürgerentscheid zur Rathausfrage den einzig richtigen Weg
Ölbronn-Dürrn. Nachdem die Initiatoren eines Bürgerbegehrens zum historischen Rathaus in Dürrn über ein formales Kriterium gestolpert sind, schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat am Donnerstag vor, den Weg für einen Bürgerentscheid freizumachen. Dafür wäre im Gremium eine Zweidrittelmehrheit von neun von insgesamt 13 Stimmen erforderlich (wir berichteten). Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt Bürgermeister Norbert Holme, warum er die Bürger ins Boot holen will. „Das Thema treibt die Menschen um“, betont der Rathauschef, der darauf hinweist, dass die Bürgerinitiative in kürzester Zeit über 600 Unterschriften habe sammeln können. Bemerkenswert sei, dass das Begehren zum Dürrner Rathaus auch von rund 200 Ölbronnern unterzeichnet worden sei. „Vor diesem Hintergrund kann man sich nicht hinter Formalien verschanzen“, betont Holme mit Blick auf die nicht fristgerechte Abgabe der Unterschriften.
Basisdemokratisch: Aus dem gescheiterten Bürgerbegehren zum Rathaus in Dürrn soll nach dem Willen der Verwaltungsspitze ein Bürgerentscheid werden.
Der Bürgermeister rechnet damit, dass die nötige Mehrheit für einen Bürgerentscheid zusammenkommt. „Ich habe die Hoffnung, dass wir den Weg so gehen können“, sagt Holme, der für den Vorschlag der Verwaltung die „Rückendeckung“ von der Rechtsaufsicht im Landratsamt hat.
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