Urlaub mit Geigerzähler
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Thomas Knapp besucht mit Freunden Tschernobyl, wo sich im April 1986 eine verheerende Nuklearkatastrophe ereignete
Da stehen ein Riesenrad, mehrere Boxautos und auch ein Karussell gibt es: Doch Freizeitpark-Stimmung kommt weder bei Thomas Knapp noch seinen vier Begleitern auf. Kein Wunder – schließlich befinden sie sich in der Sperrzone rund um Tschernobyl.
Elfstündige Reise durch die Tschernobyl-Sperrzone: Walter und Heike Franz (v.li.), Hille Krastel, Thomas Knapp und Roland Peyer sehen nicht nur den neuen Sarkophag des Kernkraftwerks, sondern erkunden auch das Umfeld: Die Natur hat Dörfer und Städte zurückerobert und zugewuchert. Der Verfall der Gebäude – rechts ein Veranstaltungszentrum – ist auf Vandalismus zurückzuführen.
Mühlacker/Ukraine. Doch von Anfang an: Die Idee, oder genauer: der Wunsch, sich den Unglücksort vom April 1986 anzuschauen, gärt schon lange bei Thomas Knapp und seinem guten Freund Walter Franz. „Als früherer energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion habe ich ja schon damit zu tun gehabt“, blickt Knapp auf seine politische Laufbahn zurück. „Nach Fukushima habe ich dann gedacht, dass ich mir Tschernobyl nun wirklich anschauen sollte.“ Doch vom März 2011, als sich die nukleare Katastrophe in Japan ereignet hatte, bis zur tatsächlichen Tschernobyl-Reise im August 2017 sollten noch einmal sechseinhalb Jahre ins Land ziehen.
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