Untote sorgen für lebendige Diskussion
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Mühlacker. Henry Schulz, Johannes Biedert, Lisa Schulz, Michael Knör, Peter Schmidt und Werner Christof aus dem Raum Ludwigsburg haben die Auseinandersetzung mit dem Mühlehof um eine künstlerische Perspektive erweitert. Schon allein der Titel ihrer Gemeinschaftsausstellung lieferte bei der Vernissage im Rathaus Gesprächsstoff, die im Mühlehof inszenierten Gruselszenen taten ein Übriges, um die Diskussion anzuheizen.
An der Kunst scheiden sich die Geister: Provokante Interpretationen der Mühlehof-Thematik sind seit Donnerstag im Mühlacker Rathausfoyer zu sehen.
„Ich bin oft im Mühlehof zugange, als Untoter habe ich mich noch nie gefühlt“, sah Martin Eisenhardt die Werke „sehr kritisch“. Dem Mitglied der Künstlergruppe war die Gedankenwelt der Ausstellungsmacher fremd. Das war sie wohl einigen anderen Bürgern aus Mühlacker auch. Stadträtin Erika Gerlach hatte gleich zwei „bitterböse Anrufe“ bekommen. Bürger beschwerten sich, dass das „Rathaus für so etwas hergegeben wird“. An der Kunst scheiden sich die Geister. Dem war auch bei der Vernissage so. „Ich finde es interessant, dass da etwas gemacht wird. Es ist gut, dass Bewegung in die Sache kommt“, begrüßte Wolfgang Dorn die Schau. Das Thema sei „interessant und brisant“.
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