„Unterstützung läuft schleppend“
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Pfleger aus Illingen nähen eigene Masken für die Patienten
Illingen (sg/sw). Aufgrund der allgemein vorherrschenden Knappheit an Mund-Nase-Schutzmasken hat das Personal der HHD Ambulanten Pflegeeinrichtung Illingen damit begonnen, eigene Masken für Pfleger und Patienten zu nähen. „Total vergriffen“ sei die käufliche Alternative gewesen, sagt dazu HHD-Mitarbeiterin Heike Mühleisen, oder nur zu stark überhöhten Preisen erhältlich, ergänzt ihre Kollegin Silvia Großmann.
Mitarbeiterinnen der Illinger Tagespflege HHD beim Nähen der Masken, die sowohl Pflegepersonal als auch Patienten schützen sollen. Foto: Großmann
„Wegen der Corona-Pandemie wurde die HHD Tagespflege vom Sozialministerium Mitte März geschlossen. Die Tagesgäste müssen daheimbleiben, was für ihre Angehörigen eine belastende Situation bedeutet. Für eine kleine Entlastung sorgen die Betreuungskräfte der Tagespflege, indem sie einige Tagesgäste zu Hause betreuen. Selbstverständlich mit entsprechenden Schutzmaßnahmen, was sich bei Menschen mit Demenz nicht immer einfach gestaltet,“, äußert sich Großmann zur derzeitigen Situation in der Einrichtung. Die Masken würden den Patienten, die nun zu Hause betreut werden, vorbeigebracht und auch von den Pflegern selbst eingesetzt. „Die Hausbesuche werden durchgeführt, wo die Angehörigen die Pflege nicht alleine bewältigen können“, sagt Mühleisen.
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