Unterhaltung mit Fingern und Mimik
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Gefragte Frau: Die Dürrmenzerin Karin Hasenhütl arbeitet als Dolmetscherin für Gebärdensprache
Einen kurzen Augenblick muss Karin Hasenhütl überlegen, als sie das Wort Mühlacker in die Gebärdensprache übersetzt. Für einen Moment vergleicht sie Gebärden aus Österreich und Deutschland. Denn wie die gesprochenen Sprachen, sind auch Gebärdensprachen in den Ländern unterschiedlich.
Karin Hasenhütl ist Dolmetscherin für Gebärdensprache. Diese Zeitschrift berichtet über die Gehörlosen-Olympiade, die Deaflympics. Fotos: Stahlfeld
Mühlacker. Dass der Dürrmenzerin Karin Hasenhütl ausgerechnet die österreichische Sprache im Kopf herumschwirrt, hat einen guten Grund: Die 31-Jährige stammt aus der Nähe von Graz. Seit 2014 arbeitet sie als Diplom-Dolmetscherin für Gebärdensprache und Englisch in Deutschland und ist deshalb eine gefragte Frau. Denn hierzulande herrscht Dolmetschermangel. Karin Hasenhütl hatte nach der Matura – in etwa das Abitur in Österreich – zunächst keinen konkreten Berufswunsch. Und als sich schließlich der Beruf des Übersetzers in den Blickpunkt rückte, war es zum Dolmetscher für Gebärdensprache nicht mehr weit.
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