Ungewisse Zukunft für Schlecker-Frauen

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Maulbronn/Ötisheim/Enzberg. Ingeborg Szlamma hatte Glück. Die Schlecker-Mitarbeiterin aus Maulbronn hat nach der bösen Nachricht von der Schließung ihrer Filiale keine weitere Hiobsbotschaft erhalten und wird somit auch in Zukunft für das Unternehmen tätig sein.

Hoffnungslosigkeit, Trauer und Resignation: Die leeren Regale einer Schlecker-Filiale in der Region spiegeln die Stimmung ihrer Mitarbeiter wider.

Hoffnungslosigkeit, Trauer und Resignation: Die leeren Regale einer Schlecker-Filiale in der Region spiegeln die Stimmung ihrer Mitarbeiter wider.

Zwar dürften ihre zwei Kolleginnen künftig ebenfalls in einer anderen Geschäftsstelle weiterarbeiten, jedoch ist die Stimmung in dem Maulbronner Drogeriemarkt spürbar getrübt: „Ich weiß wirklich nicht, ob ich gerade lachen oder weinen soll“, beschreibt Szlamma angesichts der „wirklich deprimierenden“ Gesamtsituation ihre Gefühle. Einerseits sei sie als alleinstehende Frau froh, dass ihr Arbeitsplatz erhalten und damit ihre Existenz gesichert bleibe. Zwar sei sie bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht darüber informiert worden, an welchem Ort sie ab Montag hinter der Kasse sitzen soll, aber der Gedanke an die vielen anderen Schlecker-Mitarbeiter, die der Konzern nicht weiterbeschäftigt und deren Zukunft in vielerlei Hinsicht noch ungewisser sei als ihre eigene, stimmt sie deprimiert.

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