Unfallstelle wird zum Ort der Trauer

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Tod eines 19-Jährigen sorgt für dramatische Szenen am Rande der B10 – 150 Menschen versammeln sich in der Turn- und Festhalle

Trauer, Ohnmacht, vereinzelt auch Wut: Nach dem Tod eines 19-Jährigen aus Mühlacker, der in der Nacht auf Samstag auf der Bundesstraße 10 sein Leben verloren hat, schlagen die Emotionen hoch. Angehörige und Freunde waren nachts zur Unfallstelle geeilt, und Polizei und Einsatzkräfte berichten von schwierigen und bewegenden Szenen.

Zeichen des Gedenkens: Am Rand der B10 bei Enzberg haben Freunde des Unfallopfers Blumen, Kerzen und andere Erinnerungsstücke abgelegt.

Zeichen des Gedenkens: Am Rand der B10 bei Enzberg haben Freunde des Unfallopfers Blumen, Kerzen und andere Erinnerungsstücke abgelegt. Foto: Huber

Mühlacker-Enzberg. Die Nachricht vom schweren Unfall, der sich in direkter Nähe des Heimatorts ereignete, hatte sich kurz nach Mitternacht wie ein Lauffeuer verbreitet. 50 bis 70 Menschen, darunter Familienangehörige und zahlreiche Freunde des türkischstämmigen Opfers, fanden sich nach Polizeiangaben bereits eine halbe Stunde danach am Unfallort bei Enzberg ein; viele von ihnen, berichten Zeugen, seien sogar noch vor der Feuerwehr da gewesen. Andere, die später kamen, hätten versucht, die Absperrungen zu umgehen beziehungsweise zu umfahren. Viele ließen sich in ihrem Schmerz kaum beruhigen, weinten und klagten und riefen den Namen des 19-Jährigen, der als Beifahrer im verunglückten Wagen eines 21-Jährigen sein Leben verlor.

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