Unbequeme Denkmale
Archiv
Mühlacker (pm). Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Mühlacker mit Unterstützung des Historisch-Archäologischen Vereins am internationalen Tag des offenen Denkmals, der unter dem Motto: „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmale?“ steht.
Eigentlich wollte der Historisch-Archäologische Verein am Tag des offenen Denkmals auch das einstige Trafohäuschen in Dürrmenz vorstellen, „aber der Baufortschritt einer Ortskernsanierung beziehungsweise Ortskernzerstörung“, beklagt der Verein, „war schneller“. Foto: privat
Im Vorfeld der Planung, heißt es in einer Mitteilung des Vereins vom Freitag, seien den Veranstaltern etliche Gebäude eingefallen, die „unbequem“ waren beziehungsweise noch immer sind. Die Kelter sei ein Beispiel dafür, wie aus einem ungeliebten Denkmal, das der Stadtentwicklung im Weg stand, sogar die gute Stube der Stadt werden könne. Auch für den Erhalt der Villa rustica in Enzberg sei viel Einsatz notwendig gewesen, erinnert der Verein, und die Diskussion um die Hofstraße 17 in Dürrmenz habe gezeigt, wie unbequem ein Gebäude sein könne, wenn ein Ortskern umgestaltet werde. Sehr kritisch wird deshalb der Abriss des ehemaligen Trafohäuschens am Bischof-Wurm-Platz gesehen.
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