Umweltskandal findet spätes Happy End
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Brohammer-Areal in Mühlacker wird aufwendig saniert – Alte Firmengebäude machen Platz für neues Unternehmen
Ein mehr als zwei Jahrzehnte umfassendes Kapitel nähert sich dem Abschluss: Das Areal des ehemaligen Galvanikbetriebs Brohammer an der Mühlacker Kerschensteinerstraße, das einst Schauplatz eines Umweltskandals war, wird derzeit aufwendig saniert. Die alten Hallen müssen weichen, danach entstehen an gleicher Stelle neue Gebäude für eine Firma, die Umwelttechnologie anbietet.
Ulrich Geltz in der ehemaligen Galvanikhalle: Auf dem einstigen Brohammer-Areal, das derzeit grundlegend saniert wird, deckten Behörden 1987 einen Umweltskandal auf.Fotos: Sadler
Mühlacker. Mittwoch, 5. August 1987. Kurz vor 20 Uhr. Auf dem Grundstück des kürzlich stillgelegten Galvanikbetriebes herrscht eine für diese Zeit ungewöhnliche Betriebsamkeit. Vertreter des Landratsamts, des Wasserwirtschaftsamts und einer Sonderabteilung eines Entsorgungsunternehmens sondieren die Lage. Und die ist besorgniserregend: Im nicht abgesperrten Hof des Betriebes lagern – schlecht gesichert – bedrohliche Chemikalien.
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