Uhlandbau rückt ins Rampenlicht
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Mühlacker Kulturtempel feiert im kommenden Jahr den 100. Geburtstag. Gemeinderat gibt grünes Licht für Sonderausstellung und die Theaterspielzeit 2021/2022. FDP-Fraktion scheitert mit dem Vorschlag für eine Auszeit vom Indoor-Kulturbetrieb.
Mühlacker. In doppelter Hinsicht soll im nächsten Jahr der Uhlandbau in Mühlacker, der 2021 seinen 100. Geburtstag feiert, ins Rampenlicht rücken: zum einen mit einer Sonderausstellung im Heimatmuseum, die auf die lange und bewegte Geschichte des Kulturtempels zurückblickt, und zum anderen mit einer spannenden neuen Theaterspielzeit mit Angeboten für jeden Geschmack. Für beide Planungen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag grünes Licht gegeben.
Als Geburtsstunde des Uhlandbaus gilt der 28. Oktober 1921, der in den Jahren danach dank seiner Förderer, der jüdischen Fabrikantenfamilie Emrich, und ausgestattet mit modernster Bühnentechnik eine „ungeahnte kulturelle Blüte“ erlebte, die weit ins Land ausgestrahlt und Mühlacker den Titel „Württembergisches Bayreuth“ beschert habe. Nachdem ab 1934 die Nazis das Objekt für ihre Zwecke missbrauchten, gewann das Gebäude nach dem Krieg seine große Bedeutung für das kulturelle Leben der Stadt und der Region zurück. Der Uhlandbau, heißt es bei den Verantwortlichen im Heimatmuseum und im Stadtarchiv, die gemeinsam eine Präsentation auf die Beine stellen wollen, habe die Geschichte der Stadt Mühlacker in den vergangenen 100 Jahren maßgeblich mitgeprägt, und diese Bedeutung solle mit einer Ausstellung gewürdigt werden.
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