Uhlandbau: Verwaltung will einen Aufzug

Archiv

Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können hoffen: Traditionsreiches Veranstaltungsgebäude soll barrierefrei zugänglich werden

Rollstuhlfahrer, die im Uhlandbau ein Konzert genießen wollen, kommen bislang nur in diesen Genuss, wenn sie von tatkräftigen Helfern die Treppe hochgehievt werden. Das soll anders werden: Die Stadtverwaltung spricht sich für den Einbau eines Personenaufzugs aus.

Treppenstufen als schwer zu überwindendes Hindernis: Rollstuhlfahrer kommen derzeit nur mit Unterstützung von kräftigen Helfern in den Saal des Uhlandbaus. Foto: Sadler

Treppenstufen als schwer zu überwindendes Hindernis: Rollstuhlfahrer kommen derzeit nur mit Unterstützung von kräftigen Helfern in den Saal des Uhlandbaus. Foto: Sadler

Mühlacker. Peter Wallinger, Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihe „MühlackerConcerto“, die am Samstag, 7. Dezember 2013, wieder startet, schwärmt für den Uhlandbau. Wegen des Parkettfußbodens und einer vorteilhaften Raumproportionierung verfüge das traditionsreiche Gebäude über eine „Spitzenakustik“. Auch Peter Wallingers Veranstaltungen werden immer mal wieder von Musikfreunden mit körperlichen Handicaps besucht. „Die rufen uns dann vorher an, um sich anzukündigen“, so Peter Wallinger. Den Zutritt in den Saal schaffen die Rolli-Fahrer, denen im Innern des Uhlandbaus 23 Treppenstufen im Wege stehen, nur dank des Muskeleinsatzes der Familie Wallinger und anderer Helfer, welche die Gehbehinderten die Stufen hochtragen. Beschwerden habe er indes bisher noch keine bekommen, so der Konzert-Initiator.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen