Übergangslösung für Brücke in Sicht
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Kosten geringer als erwartet
Knittlingen. Nachdem ihr Experten massive Mängel bescheinigt hatten, ist die Brücke an der Knittlinger Seestraße, zentral in der Stadt gelegen, seit Wochen für den Verkehr gesperrt. Die kostspielige Sanierung soll im kommenden Jahr angegangen werden. Als Zwischenlösung, die zu einer Freigabe für Fahrzeuge bis 2,5 Tonnen führen soll, ist nun eine wesentlich kostengünstigere Lösung als jene gefunden worden, die in den ursprünglichen Unterlagen zur Gemeinderatssitzung am Dienstagabend vorgeschlagen worden war. Dort war von gut 20000 Euro für eine temporäre Sicherung die Rede. Wie Bürgermeister Heinz-Peter Hopp informierte, komme aber für die Übergangsfrist auch eine Holzabstützung in Betracht, die nur mit etwa 2000 Euro zu Buche schlagen würde. Kleiner Nachteil: Die Fahrbahn müsste dafür verengt werden.
Derzeit ist die Brücke an der Seestraße mitten in Knittlingen für den Verkehr gesperrt. Foto: Becker
Eine Einbahnstraßenregelung, die Hopp ins Spiel gebracht hatte, sei nicht zwingend nötig, meinte SPD-Stadtrat Jörg Steinhilper. Schließlich könne, wer über die Brücke fahren wolle, einen Entgegenkommenden rechtzeitig erkennen und kurz warten. Die Zustimmung zur Absicherungsmaßnahme fiel einstimmig aus. Einige altgediente Stadträte baten zusätzlich darum, nach Unterlagen einer vor knapp 30 Jahren durchgeführten Sanierung zu suchen, um mehr über die damals vorgenommenen Arbeiten zu erfahren. Werde dann die neue Brücke gebaut, solle die Straße mit Blick auf einen eventuellen Kreisverkehr gleich etwas verschwenkt werden, schlug Klaus Meiser (CDU) vor.
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