Überforderten Familien soll geholfen werden

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Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Enzkreis. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Projekte unter dem Oberbegriff „Frühe Hilfen“ bis auf weiteres fortzusetzen. Dabei geht es um die Begleitung junger Familien oder auch Alleinerziehender, wenn diese mit der Kleinkindbetreuung überfordert sind.

Konkret geht es um die Projekte „Familienhebammen“ und „Schritt für Schritt“, die vom Caritasverband Pforzheim seit fünf Jahren mit Fachkräften angeboten werden – im ersten Fall, um der Vernachlässigung von Kleinkindern entgegenzuwirken, beim anderen Modell, um Familien mit Kindern etwa ab dem zweiten Lebensjahr zumindest so lange zu unterstützen, bis das Kind eine Tagesstätte besucht. Beide Programme werden laut Caritas durchaus rege, aber noch nicht flächendeckend in Anspruch genommen, seit 2008 konkret von über 300 Eltern beziehungsweise Müttern mit Kindern. Für die Fortführung und gegebenenfalls Ausweitung der beiden Programme rechnet der Caritas-Verband mit Personalkosten von rund 180000 Euro. Nach dem neuen Kinderschutzgesetz des Bundes könnten Bundesmittel von bis zu 70000 Euro fließen, was die finanzielle Belastung des Enzkreises entsprechend reduzieren würde.

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