Überflutungen vorbauen

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Fachbüro legt dem Gemeinderat von Ölbronn-Dürrn ein Entwässerungskonzept vor

Die Gemeinde Ölbronn-Dürrn will sich gegen Hochwasser wappnen. Dem Gemeinderat ist jetzt ein Entwässerungskonzept vorgestellt worden.

Ruhig fließt das Bächlein aus dem Böllstrichgraben in Richtung Hindenburgstraße und verschwindet beim „Bahnhöfle“ in den Einlauf der Verdolung. Beim Hochwasser 2013 überflutete das Gewässer jedoch die Straße und setzte Keller unter Wasser. Foto: Martin Schott

Ruhig fließt das Bächlein aus dem Böllstrichgraben in Richtung Hindenburgstraße und verschwindet beim „Bahnhöfle“ in den Einlauf der Verdolung. Beim Hochwasser 2013 überflutete das Gewässer jedoch die Straße und setzte Keller unter Wasser. Foto: Martin Schott

Ölbronn-Dürrn. Samstag, der 1. Juni 2013, ist vielen Menschen in Ölbronn-Dürrn noch in deutlicher Erinnerung. Nach starken Regenfällen gab es an vielen Stellen Überschwemmungen. Besonders stark betroffen war der Bereich am Ortsausgang von Ölbronn in Fahrtrichtung Kleinvillars, der allgemein als „Bahnhöfle“ bekannt ist. Hier bildete sich ein regelrechter See, der die Kreisstraße 4520 (Hindenburgstraße) überflutete. Die Keller der Häuser liefen mit Wasser voll. Das Wasser kam teilweise direkt von den Wiesen und Äckern in dem hügeligen Gebiet. Vor allem jedoch war das Bächlein, das den „Böllstrichgraben“ entwässert, zu einem mächtigen Gewässer angeschwollen. Der Böllstrichgraben erstreckt sich als kleines Tal von seinem Beginn auf Bauschlotter Gemarkung über die „Böllstrich“- oder „Frick“-Seen bis zum „Bahnhöfle“. Dort findet sich ein Einlaufschacht, der in Normalzeiten das Wasser aufnimmt und verdolt weiterführt. Am ersten Juni-Wochenende 2013 kam aber zu viel Wasser, der Schacht konnte nicht alles bewältigen.

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