Überfall bleibt mysteriös

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Prozess wegen Raubes fortgesetzt

Neulingen/Pforzheim (weg). Der rätselhafte Raub zwischen Bauschlott und Dürrn beschäftigte die Auswärtige Große Strafkammer am Freitag erneut. Es war der nunmehr vierte Verhandlungstag. Wie wiederholt berichtet, war am späten Abend des 15. August 2016 ein 33-Jähriger mit seinem Fahrrad Richtung Dürrn unterwegs, um zur Arbeit, zur Nachtschicht, zu gehen. Auf dem einsamen Feldweg wurde er Opfer eines Raubüberfalls. Von drei Männern mit Elektroschockern wurde er gestoppt, übel verprügelt, ausgezogen und bewusstlos liegengelassen. Seine Habe, unter anderem sein wertvolles Fahrrad, fand sich indes anderntags verstreut auf einem Acker, nur Handy und Geldbeutel fehlten.

Er selbst irrte blutüberströmt und orientierungslos durch die Nacht. In seiner Wohnung, an der er barfuß, mit nur einem Strumpf bekleidet, vorbeikam, brannten alle Lichter; dort hatten es sich seine Peiniger gemütlich gemacht. In weiser Voraussicht ging er weiter. Am nächsten Tag alarmierte er nicht etwa zuerst die Polizei, sondern ließ sich von einem Freund ins Krankenhaus fahren. Die Vermutung lag nahe, dass es sich um eine persönliche Abrechnung gehandelt hatte, wie Vorsitzender Richter Andreas Heidrich einmal äußerte. Was auch die Polizei sowie der Bruder des Geschädigten angesprochen hatten. Davon aber wollte der Geschädigte nichts wissen. Nein, Feinde habe er nicht und auch bei niemandem Schulden.

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