Überfall auf Familie wirft noch immer Fragen auf
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Neuhausen/Pforzheim (weg). Nein, am 16. Dezember, dem Tag, als eine Familie in Schellbronn überfallen wurde, sei er gar nicht dort gewesen, sondern bei seiner Freundin, versicherte der 25 Jahre alte Angeklagte gestern vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Hermann Meyer. Das hatte er während der vorhergehenden beiden Verhandlungstage auch schon gesagt.
Wie berichtet, war an jenem Tag gegen 19 Uhr eine Familie mit zwei Kindern in ihrem Wohnhaus von zwei maskierten Männern überfallen worden. Während der eine im Erdgeschoss die Kinder überwachte, dirigierte der andere die Mutter ins Obergeschoss und zwang sie zur Herausgabe ihres Schmuckes. Derjenige, der die Frau nach oben „begleitet“ hatte, habe blaue Augen gehabt, erinnerte sich die Frau. Der andere habe ein weißes Kapuzenshirt getragen. Die beiden Angeklagten – der zweite ist ein 22-Jähriger aus Ispringen – bestreiten die Tat energisch. Blaue Augen hat keiner von beiden.
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