Tribuns-Prozess platzt wegen Schöffin

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Sechs Mitglieder der Vereinigung wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt – Verfahren auf unbestimmte Zeit vertagt

Pforzheim (weg). Der Prozess gegen sechs ehemalige Mitglieder der Türstehervereinigung „United Tribuns“ ist vorerst geplatzt. Die Anklage im Verfahren vor dem Pforzheimer Schöffengericht lautet auf gefährliche Körperverletzung. Bei einer Attacke gegen einen damals 24-jährigen Mann, den die Gruppe laut Staatsanwaltschaft irrtümlicherweise für einen Unterstützer der verfeindeten Rockerclique „Hells Angels“ gehalten habe, hatte das Opfer massive Verletzungen im Gesicht erlitten. Auch ein zweiter Mann soll angegriffen und verletzt worden sein.

Der erste Verhandlungstag in dieser Woche war allerdings zu Ende, bevor er überhaupt begonnen hatte. Grund sind die falschen Angaben einer Schöffin, was ihre Abwesenheit im Verfahren betrifft. Ein neuer Termin, der neun Anwälten, dem Gericht und der Staatsanwaltschaft genehm ist, muss noch gefunden werden. „Ich habe dafür meinen Urlaub unterbrochen“, meinte Rechtsanwältin Jutta Götz erbittert, die eines der Opfer vertritt.

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