Treppen und andere Hindernisse überwinden

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Initiative „Pro Rad Illingen“ benennt Schwachpunkte und präsentiert Verbesserungsvorschläge

Illingen (pm). „Radler loben und kritisieren ihre Stadt“, so ist es vor kurzem in den überregionalen Teilen der lokalen Zeitungen zu lesen gewesen. Was aber macht eine Kommune fahrradfreundlich? Das wurde vom ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, untersucht. Die Gruppe „Pro Rad Illingen“ habe, wie es in einer Pressemitteilung heißt, diese Untersuchung zum Anlass genommen, um auch die regionalen Radwege vor Ort erneut in Augenschein zu nehmen. Die Gruppe habe vor allem die Radwege in und um Illingen im Blick. Qualität und Sicherheit seien wichtig, denn Wege, die sich in gutem Zustand präsentierten, würden auch befahren.

Für die Situation in Illingen habe die Initiative, wie es in der Mitteilung weiter heißt, einige Vorschläge erarbeitet. Wer an der Seestraße mit dem Rad in Richtung Seniorenheim St. Clara radeln wolle, stehe zunächst vor Treppen, müsse absteigen, das Rad hochwuchten und könne erst dann über die Schmiebachbrücke den Weg fortsetzen. Für Menschen, die mit Rollatoren aus dem Ortskern unterwegs seien, stelle diese Wegunterbrechung ebenfalls ein großes Hindernis dar. Auch die Unterführung beim Einkaufszentrum Edeka Richtung Wohngebiet Schweichling halte für alle, die mit zwei Rädern unterwegs seien, einige Schwierigkeiten bereit.

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