„Traumhaftes Revier für Wilderer“

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Ausstellung in der Steinhauerstube beleuchten die Wilderei in vielen Facetten – Eröffnung am kommenden Sonntag

Vom „Dachsenfranz“ über den „Sonnenwirt“ Friedrich Schwan bis zum vom Scharfrichter enthaupteten Wilddieb Hans Georg Clauß aus Zaisersweiher: Die Ausstellung „Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau“ in der Steinhauerstube Schmie, die am kommenden Sonntag eröffnet wird, gibt dem Phänomen Wilderei ein Gesicht.

„Traumhaftes Revier für Wilderer“

Frank Dähling (li.) von der Eppinger Raußmühle hat für die Ausstellung zahlreiche Exponate aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt. Gerne erläutert er (v. li.) Revierförster Ulrich Klotz, den Stadträten Karin Bohn-Abt und Friedrich Luz sowie Archivar Martin Ehlers die Wirkungsweise von Fallen. Foto: Goertz

Maulbronn-Schmie. Die Ausstellung beleuchtet facettenreich das Thema Wilderei zwischen dem altwürttembergischen Forst Stromberg und dem Kraichgau, indem sie die Taten und Schicksale von Wilderern und Räubern und deren oft drastische Strafen anschaulich aufzeigt. Und natürlich dürfen auch die Waffen und Fallen der Wilderer ebenso wenig fehlen wie ein Exkurs in die Rechtsgeschichte der Wilderei und die Hinweise darauf, dass Wilderer in der Kunst häufig zu verwegenen Volkshelden stilisiert wurden.

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