Traum oder Wirklichkeit

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Giacomo Puccinis „La Bohème“ feiert zum Spielzeit-Auftakt Premiere am Theater Pforzheim

Als erste Premiere der Spielzeit präsentierte das Theater Pforzheim im Großen Haus Giacomo Puccinis „La Bohème“. Ob die von ihm vertonten vier Bilder des Librettos von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Henri Murgers „Scènes de la vie de Bohème“ Rodolfos Traum oder Wirklichkeit sind, das lässt Anja Nicklich in ihrer Inszenierung offen.

Traum oder Wirklichkeit

Franziska Tiedtke als Musetta, Markus Vollberg als Marcello und – liegend – Stefanie Smits als Mimi. Foto: privat

Pforzheim. Am Anfang sitzt der Dichter Rodolfo auf dem Bett und schreibt. Am Ende fehlt der Leichnam der plötzlich verschwundenen Nachbarin Mimi auf diesem Totenbett. Hat Rodolfo alles, auch seine Liebe zu Mimi, nur geträumt oder war es Wirklichkeit, was da geschehen ist? Dabei ist die in Paris um 1830 spielende Geschichte ein Paradebeispiel realistischen Musiktheaters, uraufgeführt am 1. Februar 1896 in Turin, unter der musikalischen Leitung von Arturo Toscanini, zu einer Zeit, als diese Kunstform noch nicht durch diesen Begriff geprägt war. In einer Mansarde, in und um das Café Momus im Quartier Latin am Weihnachtsabend, dann ein Jahr später, an einem kalten Wintermorgen an der Zollschranke und wiederum ein halbes Jahr später, wieder in der Mansarde, in der der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline zusammenleben und wo sich Rodolfo in Mimi verliebt, spielt die Geschichte, die mit dem Tod der schwindsüchtigen Mimi endet.

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