Trauergemeinde soll Maske tragen
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Mühlacker (pm). Die Mühlacker Stadtverwaltung rechnet für die Beisetzung von Dr. Erhard Kirschbaum am Donnerstag auf dem Friedhof St. Peter mit mehreren Hundert Trauergästen und hat deshalb, um einen gewissen Infektionsschutz zu gewährleisten, eine spezielle Allgemeinverfügung erlassen. Demnach sind alle Teilnehmer an der Trauerfeier aufgerufen, eine Alltagsmaske zu tragen. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder Personen, bei denen gesundheitliche Gründe gegen eine Mund-Nasen-Bedeckung sprechen.
Im Hintergrund steht die Befürchtung, dass sich bei einer entsprechend großen Trauergemeinde die Corona-Abstandsregeln nicht in jedem Fall einhalten lassen. Wie berichtet, hatte sich Dr. Erhard Kirschbaum, der im Alter von 64 Jahren an seinem Zweitwohnsitz in Spanien in den Bergen tödlich verunglückt war, nicht nur stark im Mühlacker Lions Club engagiert, sondern auch im Hilfsverein für Masasi in Tansania, wo der Aufbau eines neuen OP-Saals für das Mkomaindo-Hospital zu einer Herzenssache geworden war. Bekannt war der Mediziner auch als früherer Chefarzt der chirurgischen Abteilung an den Enzkreis-Kliniken Mühlacker.
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