Trauer um Hermann Fuchs

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Ehrenvorsitzender des Handballkreises stirbt mit 97 Jahren

Pforzheim (gl). Der Handballkreis Pforzheims trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Hermann Fuchs, der nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 97 Jahren verstorben ist. „Monsieur Handball“ hat den Handball in der Region wie kein anderer geprägt – zunächst als Spieler, dann als Rekord-Vorsitzender, zudem als Trainer, der den TB Pforzheim 1973 in die Regionalliga, die damals zweithöchste deutsche Spielklasse führte. Im Ruhestand setzte er sich beim Schlesischen Handballverein, einer Gruppierung von Spätaussiedlern, noch einmal auf die Bank, um ehrenamtlich Sozialarbeit zu leisten.

1963 übernahm Fuchs den Vorsitz des Handballkreises, führte diesen 28 Jahre lang bis 1991. Und als es mit seiner Nachfolge nicht so recht funktionierte, griff er noch einmal für drei Jahre in die Speichen. Bis vor einem Jahr war Hermann Fuchs noch regelmäßig in den Sporthallen anzutreffen, als Ehrenvorsitzender war sein Rat bis zuletzt bei Sitzungen des Kreishandballausschusses gefragt. Im Beruf war der Werkzeugmachermeister Betriebsleiter der Kettenfabrik Schofer und als Tüftler auch beim Patentamt kein Unbekannter. Zudem war er Lehrlingsausbilder, dem der Nachwuchs , aber vor allem die benachteiligten Jugendlichen sehr am Herzen lagen.

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