Torpfosten rettet Tabellenführung
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Baden-Baden/Pforzheim (gl). Handball-Oberliga-Spitzenreiter SG Pforzheim-Eutingen hat beim TVS Baden-Baden nur ein Unentschieden geholt. Trotzdem bejubelten die Pforzheimer die Punkteteilung wie einen Sieg, weil Baden-Baden mit dem Schlusspfiff einen Siebenmeter an den Pfosten des Tores von Mile Matijevic genagelt hatte.
In der Begegnung, die von den beiden besten Abwehrreihen der Liga bestimmt wurde, sah man die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde dauernd in Front. Als Mile Matijevic den dieses Mal schwächeren Bastian Rutschmann im Tor ablöste, stand es 8:6 für die Gastgeber, danach lief es für die SG bis zur 12:11-Pausenführung besser. Mit dem 15:12 in der 40. Minute durch Paul Lupus schienen die Eutinger ihre Erfolgsserie fortsetzen zu können, Baden-Baden steckte aber nicht zurück und glich, auch unterstützt durch Zeitstrafen gegen Pforzheim, immer wieder aus. Eine Entscheidung gegen die SG war es dann auch, die zur heiklen Schlussszene führte. Pforzheims Torjäger Manuel Mönch, der diesmal „nur“ dreimal erfolgreich blieb, hatte zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff die Lederkugel unter sich begraben. Nach der Regel bedeutet dies Disqualifikation und Siebenmeter. Auf den Einsatz ihres Goalgetters im Lokalderby und Spitzenspiel mit dem HC Neuenbürg hat der Platzverweis von Mönch aber keinen Einfluss.
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