Tod nach OP: Arzt kämpft um Gerechtigkeit

Archiv

Mediziner geht nach einer Verurteilung in Berufung

Pforzheim (red). „Es ist der Alptraum für jeden Arzt.“ Richterin Diana Schick äußerte Verständnis für den Mediziner, der vor viereinhalb Jahren wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden war und in Berufung ging. Am Mittwoch wurde der Internist in zweiter Instanz freigesprochen.

Fast acht Jahre liegt der Vorfall zurück. Eine 71-Jährige sollte in der Klinik Neuenbürg einen Herzschrittmacher bekommen. Bei der Routineoperation am 27. Dezember 2010 kam es zu Komplikationen. Venen waren nicht durchlässig genug, es mussten Zugänge gelegt werden. Das Herz der Patientin blieb stehen, die Wiederbelebung dauerte 15 Minuten. Auch die Lunge litt unter dem Eingriff. Eine Drainage wurde gelegt, bis die Frau einigermaßen stabil schien.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen