Tobias Häfner spielt eine Doppelrolle

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Co-Trainer des SV Illingen dirigiert die Mannschaft allein

Illingen. Es ist keine leichte Aufgabe, die der Co-Trainer der Fußballmannschaft des SV Illingen hat. In den nächsten beiden Partien ist der 25-Jährige allein für die Aufsteigertruppe in der Bezirksliga verantwortlich, weil Trainer Thomas Fritsch auf Fuerteventura im Urlaub weilt. Nicht nur als Coach ist Häfner gefragt, vermutlich wird er auch wieder als Spieler auf dem Feld seine Einsätze haben. Doch wie sich seine Doppelrolle im Detail gestaltet, ist im Drehbuch noch nicht genau festgeschrieben. Im zweiten Spiel, dem morgigen Heimdebüt nach dem Aufstieg, will Häfner die Mannschaft zunächst von der Bank aus dirigieren. „Ich werde nicht gleich von Beginn an spielen“, sagt der 25-Jährige, der mit seiner Doppelrolle gut klar kommt. An Respekt ihm gegenüber mangele es in der Mannschaft nicht. „Die Jungs hören auf mich und ziehen mit.“

Häfner rechnet beim SV Germania Bietigheim vor allem mit einem starken Mittelfeld. Ganz gleich, wie sich der Gegner am morgigen Sonntag von 17 Uhr an in Illingen präsentiert, könne seine Elf etwas reißen, vorausgesetzt sie spiele so wie zuletzt gegen Freudental. „Die Einstellung, der Wille, die Leidenschaft und die Emotion müssen da sein“, betont der Mann, der früher in der Verbandsliga beim CfR Pforzheim am Ball war und in Ensingen lebt. Eigentlich habe er in Sachen Fußball kürzer treten wollen, doch dann sei der SV Illingen auf ihn zugekommen. „Es hat alles gepasst“, sagt der 25-Jährige bezüglich seines Engagements. Häfner ist nicht nur Co-Trainer von Fritsch, er hat auch noch die A-Jugend des Clubs unter seiner Fittiche.

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