Tierischer Spaß für junge Zuschauer

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Markus Löchner inszeniert „Urmel aus dem Eis“ nach Max Kruse im Theater Pforzheim

Zur Weihnachtszeit ein Märchen, das gehört in die Spielpläne vieler Theater. Die Geschichten haben sich geändert. Geblieben ist die Begeisterung der jungen Besucher bei ihrem häufig ersten Theatererlebnis, das zuweilen auch darüber entscheidet, ob sie dem Theater verbunden bleiben. Nimmt man das „Weihnachtsmärchen“ in Pforzheim als Maßstab, müsste das eigentlich so sein.

Tierischer Spaß für junge Zuschauer

Nicolas Frederic Martin (Ping Pinguin; v.li.), Anne-Kathrin Lipps (Urmel), Bernhard Meindl (Professor Tibatong) und Amira Müller (Wutz). Foto: privat

Pforzheim. Gezeigt wird am Theater Pforzheim diesmal kein Märchen der Brüder Grimm oder ein anderes klassisches Stück, sondern eines aus unseren Tagen, das aber auch märchenhaften Charakter hat. Denn da können Tiere nicht nur sprechen wie Menschen, sondern sie tragen auch deren Züge und verhalten sich wie diese. „Urmel aus dem Eis“ heißt die ursprüngliche Geschichte, und das ist auch der Titel der Theateraufführung in der „Fassung von Markus Löchner“, der auch Regie führt. Der Autor der gesamten „Urmel-Serie“ ist der 1921 in Bad Kösen geborene, 2015 im Alter von 93 Jahren im bayerischen Penzing gestorbene Max Kruse. Er war der Sohn des gleichnamigen Bildhauers und der Puppenkünstlerin Käthe Kruse, die durch die von ihr geschaffenen Käthe-Kruse-Puppen berühmt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Max Kruse die in der DDR enteignete Firma der Mutter in der Bundesrepublik neu auf, wurde Werbetexter und Schriftsteller. Neben den Kinderbuchreihen um das Urmel und „Der Löwe ist los“ schrieb er Jugendromane, Gedichte und Reiseberichte.

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