Tiefer See: Stadt wehrt sich gegen Kritik
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Gutachten liegt noch nicht vor, Kampf gegen Algen geht weiter
Maulbronn. Aufgrund der Berichterstattung unserer Zeitung über den rätselhaften Patienten „Tiefer See“ ist im Gemeinderat erneut über das Maulbronner Naturfreibad gesprochen worden. „Was sollen wir den Kritikern entgegenhalten, die uns vorwerfen, dass wir für Gutachten 50000 Euro verschwenden?“, wollte der Sprecher der Liste Mensch und Umwelt, Peter Wilhelm, wissen. Warum liege das Gutachten noch nicht auf dem Tisch? „Weil es noch nicht fertig ist“, sagte Bürgermeister Andreas Felchle und fügte hinzu: „Wir können unseren Vertragspartner sicher nicht prügeln.“ Mit Blick auf die Kritik, dass der Tiefe See veralge und keine Lobby habe, sagte Felchle, dass er solche Vorwürfe nicht verstehen könne. „Dass die Algen jetzt so durchschlagen, hängt damit zusammen, dass der Tiefe See so eine hervorragende Wasserqualität hat. Außerdem sind wegen der laufenden Untersuchungen keine Fische im Wasser, die die Algen normalerweise fressen.“ Fische einzusetzen, ergebe keinen Sinn, weil diese wegen anstehender Arbeiten am Damm des Sees vermutlich bereits im nächsten Jahr wieder abgefischt werden müssten. Zumindest bei der Entfernung der Algen habe der zuständige Gutachter eine mechanische Lösung ins Spiel gebracht, die bei der Bekämpfung helfen könnte.
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