„Tiefe Gedankenwelt in der Kunst“
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Sigrid K. Baumgärtner stellt in der Alten Kelter in Mühlacker aus
Mühlacker. Noch bis zum 1.Dezember präsentiert Sigrid K. Baumgärtner in der Alten Kelter eine Reise durch ihr jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen. Sie ist nicht nur ein „Mühlacker Urgestein“, sondern auch alles andere als der Prototyp des einsamen Künstlers, der seine Schüchternheit mit kreativen Ausbrüchen zu kompensieren versucht und bei Ausstellungen vorsichtig hinter seiner Kunst hervorlugt. Sie steht mittendrin: in einem Meer aus Keramik-Schnecken, schalenartigen kleinen Skulpturen, die an angespülte Versteinerungen erinnern und zwischen geheimnisvollen Papier-Bonbons liegen. Die Installation ist bewusst so gelegt, ihr Sohn Benjamin Förschler erklärt in seiner Laudatio, dass der Lichtkegel nur scheinbar das Kunstwerk begrenzt, das doch den ganzen Raum einbezieht und jeden Betrachter integriert.
Kunst, die konterkariert: Stalingrad heißt der Kopf, gebettet auf zwei Büchern – „Stalingrad“ und „Hab Sonne im Herzen“. Foto: Roth
Man kennt Sigrid K. Baumgärtner nicht nur als Künstlerin, sondern auch als sozial engagierten Menschen. Johanna Bächle, Leiterin des Amts für Bildung und Kultur, zeichnete in ihrer Rede überwiegend das Bild einer ehrenamtlich – unter anderem im Hospizdienst, aber auch in der künstlerischen Arbeit mit Kindern – tätigen Frau. Eine Frau, die sich viele Gedanken mache, und diese, laut Bächle, „tiefe Gedankenwelt“ fließe auch in ihre Kunst.
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