Tiefe Einblicke ins Wesen der Komponisten

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Klavierkonzert mit David Saliamonas im Hölderlin-Haus

Maulbronn (pm). Der Pianist David Saliamonas hat unlängst im Maulbronner Hölderlin-Haus der Anthroposophia ein außergewöhnliches Konzert gegeben. Das Programm vereinte Werke von Chopin, Debussy, Janacek und Gershwin.

Der Pianist David Saliamonas.

Der Pianist David Saliamonas. Foto: privat

Der amerikanische Pianist, dessen Kunst als besonders ausdrucksstark und individuell gelobt wird, ließ in höchster Konzentration von sanftester bis zu dramatischster Klangentfaltung das Wesen Chopins hörbar werden, mit dessen Préludes opus 28 er das Publikum erfreute. Nach der Pause erklangen zwei Préludes, „La Cathedrale engloutie“ und „Minstrels“, von Claude Debussy. Die Sonata 1. X. 1905, „Ahnung – Tod“ von Leos Janacek interpretierte David Saliamonas ebenso eindringlich wie die „Rhapsody in blue“ von George Gershwin und fühlte sich dabei ins Innere der Komponisten ein. „Krücken“ in Gestalt von Noten benötigte David Saliamonas nicht, um die Schöpfer der Werke vor dem geistigen Auge der Zuhörer sichtbar zu machen.

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