Theater stellt unbequeme Fragen

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„Die Todesnacht von Stammheim“ erinnert an den Deutschen Herbst

Bretten (pm). „Die Todesnacht in Stammheim“ thematisiert eine Inszenierung der Badischen Landesbühne Bruchsal, die am Montag, 8. April um 19.30 Uhr im ehemaligen Kaufhaus Schneider in Bretten an der Weißhofer Straße aufgeführt wird.

Was passierte wirklich im Stammheimer Hochsicherheitstrakt? Foto: Sonja Ramm

Was passierte wirklich im Stammheimer Hochsicherheitstrakt? Foto: Sonja Ramm

Vor 35 Jahren, am 18. Oktober 1977, wurden die Häftlinge aus der RAF, Andreas Baader und Gudrun Ensslin tot, Jan-Carl Raspe und Irmgard Möller schwer verletzt in ihren Zellen im Hochsicherheitstrakt Stuttgart-Stammheim aufgefunden. Raspe starb wenig später an seinen Verletzungen. Noch bevor die Untersuchungen aufgenommen wurden, verschickte die Deutsche Presseagentur auf Veranlassung des damaligen Bonner Krisenstabes folgende Eilmeldung: „baader und ensslin haben selbstmord begangen.“ Seitdem flammt die Diskussion um die Todesnacht in Stammheim immer wieder auf: War es Selbstmord? War es Mord? Was passierte wirklich in jener Nacht? Und warum können bis heute keine unumstößlichen Beweise geliefert werden?

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