Theater startet Schreibprojekt
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Pforzheim (pm). Das Theater Pforzheim möchte alle, die Freude am Schreiben haben, einladen, ihre Gedanken zu Krieg, Zerstörung, Terror und Gewalt in Form eines eigenen Gedichtes oder kurzen Textes niederzuschreiben; inspiriert von Brechts Anti-Kriegslyrik.
Die verheerenden Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft und des Zweiten Weltkrieges zeichnen bis heute das Gesicht Pforzheims. „Gleichzeitig erleben wir voller Sorge, wie Fremdenhass, Nationaldünkel, Diffamierung Andersdenkender und ein populistisches Misstrauen gegen demokratische Grundwerte wieder salonfähig werden“, heißt es in einer Mitteilung. Dieser Haltung, die in der Katastrophe des 20. Jahrhunderts und auch in der Zerstörung Pforzheims mündete, will das Theater entgegentreten – mit einer seiner ureigenen Waffe: der Kunst des Wortes. „Der starke Mann ist stärker ohne Gewalt“, sagte Bertolt Brecht. Zum Jahrestag der Zerstörung Pforzheims am 23. Februar wird zum gemeinsamen „Anschreiben“ gegen Gewalt eingeladen. Das Projekt findet im Rahmen der Inszenierung „Die Dreigroschenoper“ statt. Höhepunkt wird eine Abendveranstaltung im Theater am Donnerstag, 23. Februar, sein, bei der Texte von Schauspielern vorgetragen werden, umrahmt von Musikern der Badischen Philharmonie Pforzheim.
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