Teure Entsorgung von Styropor
Archiv
Mühlehof: Hohe Werte von HBCD
Mühlacker (ts). Beim Abbruch des Mühlehofs ist eine unerwartete Verteuerung eingetreten. Grund sind Mehrkosten bei der Entsorgung von Styropor. Dies teilt das städtische Grundstücks- und Gebäudemanagement dem Ausschuss für Umwelt und Technik mit.
Sämtliche anfallende Styroporabfälle, die unter anderem in der Trittschalldämmung und der Dachisolierung verbaut sind, enthalten nach Mitteilung des Amts das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) in hoher Konzentration. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung im April dieses Jahres sei es für die Entsorgung noch irrelevant gewesen, ob das Styropor eine höhere Konzentration (mehr als 1000 Milligramm pro Kilogramm) an HBCD aufweise. Dabei sei, so die Stadtverwaltung, bei einer erhöhten Konzentration nur eine besondere Nachweispflicht über den Entsorgungsweg vorgeschrieben gewesen, die aber keine wesentlichen Mehrkosten verursacht hätte. Deshalb sei das Styropor im Vorfeld nicht als belastet eingestuft und ausgeschrieben worden.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen