Teuflisch attraktiver Zuwachs
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Gemeinderat geht Bund mit Mephisto ein – Museumsleiterin schwärmt von geschenkter Sammlung, die die Bestände ergänzt
Faust soll ihm einst seine Seele verkauft haben – nach einem schwierigen Abwägungsprozess. Da tat sich der Knittlinger Gemeinderat am Dienstag deutlich leichter, Mephisto grünes Licht zu geben. Gleich mehrfach wird er im Faust-Museum Einzug halten, da ein Sammler der Stadt rund 30 Skulpturen schenkt.
Noch sind die geschenkten Figuren dem Auge des Museumsbesuchers verborgen und warten an einem sicheren Platz darauf, öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt zu werden.
Knittlingen. Meist geht es um mehr oder weniger hohe Geldbeträge, wenn der Gemeinderat um seine Zustimmung zur Annahme von Spenden gebeten wird. Im Fall der Mephisto-Sammlung wurde der Gesamtwert in der Sitzungsvorlage zwar auf 16745 Euro beziffert, doch tatsächlich dürften die verschieden großen und aus unterschiedlichen Materialien gefertigten Kunstwerke noch deutlich höher zu taxieren sein. „Es ist eine riesengroße Ehre für uns, dass der aus Berlin stammende Sammler ausgerechnet uns bedenkt“, unterstrich Dr. Denise Roth, die Leiterin von Faust-Museum und -Archiv, die Bedeutung der Schenkung. „Wir können uns glücklich schätzen über diese Steigerung der Attraktivität unseres Museums“, sagte der SPD-Stadtrat Michael Arnold, der die Einrichtung generell im Aufwind und in den Neuzugängen einen „weiteren großen Schritt“ in der Entwicklung sieht.
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