Taxiräuber wandert für vier Jahre ins Gefängnis
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Urteil eröffnet 22-Jährigem auch eine Chance
Pforzheim. Statt 39,10 Euro für das Taxi von Pforzheim nach Mühlacker zu bezahlen, hat der Angeklagte den Fahrer mit vorgehaltener Waffe zur Rausgabe der Einnahmen von 140 Euro gezwungen. Der Preis für die schwere räuberische Erpressung: eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und eine Chance.
Als der 22-Jährige am 31. März 2019 gegen drei Uhr am Bahnhof Pforzheim in den Mercedes stieg, ahnte der Fahrer nichts Böses. „Der Fahrgast hatte Kopfhörer auf und war sehr ruhig. Ich habe keinen Verdacht gehabt“, erinnerte sich das Opfer gestern vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim. Der Überfall am Ziel in Lienzingen war ein Schock aus dem Nichts. „Er hatte einen Gegenstand, der aussah wie eine Pistole, auf mich gerichtet. Ich habe ihm, ohne zu zögern, den Geldbeutel gegeben.“
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