Tauziehen um Kleiderspenden

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Enzkreis will die Verwertung von Alttextilien zur kommunalen Aufgabe machen – Rotes Kreuz befürchtet finanzielle Einbußen

Enzkreis. Hinter den Kulissen der Verwaltungen des Enzkreises und des DRK-Kreisverbands bahnt sich eine Kontroverse ums liebe Geld an – um jenes, das die Rettungsorganisation aus der Vermarktung von Alttextilien aus ihren Containern erzielt. Dem Vernehmen nach will die Kreisverwaltung die Verwertung von Altkleidern zur kommunalen Entsorgungsaufgabe machen.

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wie lange das Rote Kreuz alleine über die Inhalte seiner Altkleider-Sammelcontainer verfügen kann. Im Interesse der Gemeinschaft der Müllgebührenzahler will der Enzkreis gleichfalls Ansprüche erheben. Foto: Kollros

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wie lange das Rote Kreuz alleine über die Inhalte seiner Altkleider-Sammelcontainer verfügen kann. Im Interesse der Gemeinschaft der Müllgebührenzahler will der Enzkreis gleichfalls Ansprüche erheben. Foto: Kollros

Wie aus Insiderkreisen verlautet, hat das zuständige Amt für Abfallbeseitigung das Ansinnen der Kreisverwaltung an das DRK herangetragen. Der Kreisverband hat wiederum seine Ortsvereine in den Entscheidungsprozess einbezogen, ist dort aber offenbar auf wenig Begeisterung gestoßen. Dies bestätigte jetzt auch die Verwaltungsspitze des Enzkreises auf eine Anfrage von Kreisrat Professor Erik Schweickert (FDP) in der Kreistagssitzung am Montag.

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