Taubenzüchter steht vor einem Dilemma

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Zählung ergibt 40 Tiere zu viel

Niefern-Öschelbronn (weg). Rein rechtlich gesehen ist der Fall eines Taubenzüchters aus Niefern-Öschelbronn längst entschieden. Wie bereits berichtet, darf er nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes nicht mehr als 50 Tiere im Hof seines Anwesens halten. Dieser Tage nun standen, nachdem sich ein Nachbar beschwert hatte, mehrere Mitarbeiter des Landratsamtes – Jutta Riekert vom Amt für Baurecht und Naturschutz, Norbert Peichl von der Baukontrolle und Roland Schnaubelt von der Verwaltung – vor der Tür des Züchters, um seine Tauben zu zählen. Resultat: Er hat rund 40 Tiere zu viel.

„Was soll ich denn machen?“, klagt der Taubenzüchter. „Sie haben halt gebrütet, und nun sind eben Junge da. Das ist mein Lebenswerk.“ Seine Frau holt einen hübschen Täuberich aus dem Schlag. Der sei Zigtausende wert. Er habe von acht Rennen achtmal gewonnen. Mit seinen Nachkommen sei außer Geld auch Ruhm und Ehre zu erringen.

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