Taubenschlag sorgt (wieder) für Ärger

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Nachbarschaftsstreit hat eine lange Vorgeschichte

Niefern-Öschelbronn (weg). „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“, wusste schon Schiller. Wobei die Frage, wer der „Böse“ ist, im konkreten Streitfall ganz unterschiedlich beurteilt wird. Bisweilen können sich „Zankäpfel“ auch erst nach Jahrzehnten entwickeln. So war es bei einem Taubenzüchter in Niefern-Öschelbronn.

Im Hinterhof nebenan wurden früher Ziegen, Schweine, Hühner und Hasen gehalten, später wurde dann aus der Tierhaltung ein Wohnhaus auf der Grenze zum Anwesen des Taubenschlags. Erst herrschte Frieden, dann störte sich der Nachbar am Geruch und Gegurre der Tauben. Plötzlich traf man sich nicht mehr auf ein Schwätzchen vor dem Haus, sondern vor Gericht.

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