Tanz und Theater im Grenzbereich

Archiv

Ab 15. Juni sind Auftritte vor maximal 99 Zuschauern wieder erlaubt: Wie sich das Theater Pforzheim im Proben- und Bühnenbetrieb langsam wieder lockermacht und Leitung, Künstler zusammen mit ihrem Publikum die Zeit der Schließung samt des noch bis mindestens Ende August stark eingeschränkten Betriebs kreativ überbrücken.

Tanz und Theater im Grenzbereich

Abstand nehmen von körperlicher Nähe: Penibel abgegrenzt proben die Balletttänzer für die Produktion „Changes“, die im Großen Haus bald vor maximal 99 Zuschauern zu sehen sein wird. Helena Steiner (daneben, oben) und darunter Myriam Rossbach lesen und inspirieren Anrufer mit Brief- und Liedtexten bei „Theater in der Leitung“. Oben rechts Markus Löchner, der Leiter des Schauspiels, darunter eine Sprechprobe in der Tiefe des Raums, ebenfalls deutlich auf Abstand.

Pforzheim. Für Markus Löchner, Leiter des Schauspiels und Regisseur, war die Zeit der kompletten Schließung des Pforzheimer Theater- und Probenbetriebs sehr schmerzlich: „Das ist, als würde einem erst einmal die Existenzberechtigung entzogen, dafür lebt man“, sagt er, blickt kurz sprachlos in die Ferne am verwaisten Bühneneingang an diesem Samstag vor Pfingsten. Die Sonne taucht die Szenerie an der Enz in ein goldenes, warmes Licht.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen