„Tanz pur“ wartet mit Uraufführungen auf
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Drei Choreografen präsentieren ihre Werke im Podium des Theaters Pforzheim
Pforzheim. Die Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes zu zeigen, ist die Absicht der Reihe „Tanz pur“ des Theaters Pforzheim. Dazu werden unterschiedliche choreografische Handschriften in den Mittelpunkt gestellt. So auch jetzt im Podium, in dem drei Uraufführungen zu sehen sind.
Das die Arbeiten von Moritz Ostruschnjak, Damian Gmür und Edoardo Novelli verbindende dramaturgische Konzept soll sein, dass sie „in Gruppenkonstellationen und Zweierbeziehungen den Zustand unserer Gesellschaft und deren Zukunft befragen“. Das hört sich theoretisch gut an. Die Frage ist allerdings, wie diese Absicht praktisch umgesetzt wird – vor allem unter dem Aspekt „Tanz pur“. Wenn man Tanz nur als „Folge rhythmischer, meist von Musik begleiteter Körperbewegungen“ definiert, dann ist im Grund fast alles Tanz, und so auch diese drei Uraufführungen. Wenn man aber die Entwicklung des Tanzes berücksichtigt, die „bestimmte vorgeschriebene Schritte“ mit sich brachte, dann kann man schon gewisse Zweifel anmelden, inwiefern alle drei Werke diesen Anforderungen genügen.
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