Tankstellenraub stellt Gericht vor ein Rätsel
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Pforzheim (weg). „Mach’ die Kasse auf und gib alle Scheine her!“ Der Mitarbeiter einer Tankstelle an der Zerrennerstraße, sah eine Waffe auf seinen Kopf gerichtet und tat, wie ihm geheißen. Mit 630 Euro Beute verschwand der unerwünschte Besucher kurz nach Mitternacht am 2. September. Durch die Bilder der Überwachungskamera konnte er ziemlich rasch identifiziert werden: ein 18-Jähriger, der sich jetzt zusammen mit drei weiteren jungen Männern – 19, 20 und 24 Jahre alt – vor der Jugendstrafkammer wegen schweren Raubes verantworten musste.
Zunächst hatte Abraham (alle Namen der Angeklagten geändert) die Schuld allein auf sich genommen. Nach einigen Wochen Untersuchungshaft nannte er dann jedoch Mittäter. Laut Abraham hatten alle vier die Tat gemeinsam geplant und beschlossen, dass er den Überfall ausführen solle. Die drei Mittäter bestreiten jedoch heftig, etwas mit dem Überfall zu tun gehabt zu haben. Ihre Aussagen widersprachen sich zwar bisweilen eklatant, waren aber in einem Punkt deckungsgleich: Abraham hatte unbedingt am Vorabend der Tat „etwas machen“ wollen – zum Beispiel einen Tankstellenüberfall.
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