Tankstellenräuber bereut seine Tat

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Gericht verurteilt 30-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten

Pforzheim (weg). „Ich tu dir nichts, wirklich nicht“, sagte der 30-Jährige am 22. Dezember vergangenen Jahres in einer Tankstelle in Pforzheim. Er hatte ein Messer dabei und wollte Geld. Mit 654 Euro aus der Kasse flüchtete er. Die Kassiererin verlor ihren Job und musste sich in psychologische Behandlung begeben. Das Messer warf er weg. Auf diesem war seine DNA zu finden, und er wurde gefasst (wir berichteten).

In dieser Woche hat die Auswärtige Große Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich den Studenten, der sein Abitur im Gefängnis mit der Traumnote 1,4 abgelegt hatte, wegen schwerer räuberischer Erpressung zur Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt. Entgegen der Auffassung von Staatsanwältin Christine Roschinski sah die Kammer einen minderschweren Fall. Im Regelfall beträgt die Mindeststrafe für ein solches Delikt fünf bis 15 Jahre Haft. Die Staatsanwältin hatte demzufolge auf eine Strafe von fünf Jahren und neun Monaten plädiert.

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