Tagesklinik bietet mehr Plätze an
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Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Pforzheim. Die junge Frau hat im Beruf Probleme. Sie ist Lehrerin, fühlt sich überfordert und hat regelrecht Angst vor der Klasse. Die Folgen sind gravierend: Schlafstörungen, Erschöpfung und viele körperliche Symptome wie Kopfschmerz und Übelkeit, dazu schlechte Stimmung und Rückzug vom Alltagsleben. Nur ein Beispiel für Erkrankungen, die durch einen Aufenthalt an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Siloah St. Trudpert Klinikum behandelt werden können. Deren Chefarzt, Dr. Ralf Müller-Lenz, versucht an diesem Beispiel das neue Angebot der Klinik im teilstationären Bereich zu erläutern, in der sogenannten Tagesklinik. Hier kann die Lehrerin Hilfe finden, ohne von ihrem Partner und ihrer funktionierenden Beziehung länger getrennt zu sein, wie bei einem üblichen sechswöchigen stationären Aufenthalt in der Klinik.
Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie besteht seit 2002 und versorgt seitdem Pforzheim und den Enzkreis, aber auch angrenzende Regionen. Seit vergangenem Sommer wurde das rein stationäre Angebot um die Tagesklinik ergänzt. Patienten kommen dafür morgens in die Klinik. Der Tag beginnt mit einer Begrüßungsrunde durch die Pflegekräfte. Danach durchlaufen sie ein Programm, das dem der stationären Patienten ähnelt. Basis sind Einzelgespräche und Gesprächsgruppen, die ergänzt werden durch Spezialgruppen. Das können therapeutischer Tanz sein, Gestaltungstechniken oder Übungen zur Körperwahrnehmung. Hinzu kommen Einzelgespräche und Entspannungstechniken. Zusätzliche, sogenannte indikative Gruppen orientieren sich an bestimmten Problemlagen, dabei geht es um Schlafstörungen, Emotionen, Achtsamkeit und Symbolik.
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