TSV Großglattbach erwartet SV Horrheim

Archiv

Mühlacker-Grossglattbach. Wenn im Fußball bei einer Mannschaft alles rund läuft, dann sind die Fans und die Vereinsführung zufrieden. Wenn das Team einen Hänger hat, dann ist der Trainer schnell der Buhmann. Insofern hat Ralph Augenstein nach einem guten Saisonstart als neuer Dirigent des TSV Großglattbach in der Kreisliga B5 Enz-Murr derzeit leichtes Spiel. Auch die Zweite Mannschaft des Clubs steht in der C5-Liga auf einem guten Platz im Mittelfeld der Tabelle. „Da lässt es sich als Trainer einfach gut arbeiten“, betont Augenstein, der sich beim TSV Großglattbach sehr wohl fühlt. Überhaupt ist dem 43-Jährigen, der bis zu seiner aktuellen Trainerstation ausschließlich im Fußballkreis Pforzheim aktiv war, der Bezirk Enz-Murr sehr sympathisch. „Die Sportplätze liegen hier alle unterhalb von Weinbergen“, schwärmt der Trainer, der von einer „schönen neuen Erfahrung“ spricht. Der Fußball im Württembergischen ist für den erfahrenen Trainer jedoch kein Neuland. Deshalb hat Augenstein auch eine einfache und klare Analyse der letzten Schlappe seiner Mannschaft beim SC Hohenhaslach parat: „Dass solche Spiele kommen, war zu erwarten. Der jungen Mannschaft fehlt einfach manchmal noch die Stabilität.“„Der sechste Platz wäre ein machbarer und guter Erfolg“Außerdem sei Hohenhaslach einfach gut gewesen, macht Augenstein dem Gegner ein Kompliment. Personell war Großglattbach geschwächt in die Partie gegangen. Beide Tormänner waren verhindert, so dass Feldspieler Steffen Kurfiß in den Kasten musste. Außerdem fehlte die Tormaschine Marcel Kohler, der mit einer Leistenzerrung zu kämpfen hat. Er wird auch am kommenden Sonntag nicht dabei sein können. Tormann Kurfiß sei nicht schuld an der Niederlage, betont Augenstein. Im Gegenteil: „Er hat uns in der ersten Hälfte im Spiel gehalten.“ Keines der sechs Gegentore gehe auf sein Konto, lobt er den Improvisationskünstler im Großglattbacher Kasten. Kurios war der Spielverlauf beim 1:6. Kurz vor der Halbzeitpause ging Hohenhaslach mit 2:1 in Führung. Augenstein baute seine Truppe in der Pause auf, doch dann schien der Gegner selbst für die entscheidende Wende in der Partie zu sorgen.

Vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen: Der TSV Großglattbach kann in der B5-Liga mit einer soliden Bilanz aufwarten. Nach der jüngsten Schlappe gegen den SC Hohenhaslach kommt mit dem SV Horrheim der Tabellenfünfte zum Schlagabtausch.Archivfoto: Fotomoment

Vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen: Der TSV Großglattbach kann in der B5-Liga mit einer soliden Bilanz aufwarten. Nach der jüngsten Schlappe gegen den SC Hohenhaslach kommt mit dem SV Horrheim der Tabellenfünfte zum Schlagabtausch.Archivfoto: Fotomoment

Gleich nach dem Wiederanpfiff sah ein Spieler der Gastgeber Gelb-Rot. Doch Großglattbach konnte aus der Überzahlsituation kein Kapital schlagen. Stattdessen legte Hohenhaslach einen Zahn zu und besiegelte innerhalb von nur zehn Minuten mit drei Toren die Niederlage der Großglattbacher Elf. „Es gibt Spiele, da spürst man als Trainer, dass man keinen Einfluss mehr auf die Mannschaft hat“, sagt Augenstein.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen