THW setzt sich katastrophal in Szene

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Mühlacker/Vaihingen. In zwei Wochen werden sich wahre Katastrophen auf dem Gelände des Steinbruchs Zimmermann in Roßwag abspielen. Der Landesverband des Technischen Hilfswerks (THW) hat für drei Tage vom 6. bis 8. Juli eine Großübung mit zwölf Räumgruppen aus dem ganzen Land angesetzt, die auf unterschiedlichste Art und Weise gefordert werden. Eine Gelegenheit für die ehrenamtlichen Helfer zu zeigen, was sie können. „Der Wettkampf soll nicht nur der Übung von Einsätzen, der Pflege der Kameradschaft und der Helfer-Motivation dienen, sondern auch eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung sein, um Menschen für den Dienst im THW zu begeistern“, macht der Sprecher des Landesverbands, Christopher Flämig, deutlich. So setzt sich das THW in diesem Fall buchstäblich „katastrophal“ in Szene.

Keine Übung: Nach dem Elbe-Hochwasser im Sommer 2002 packen 22 Helfer aus Mühlacker zwei Wochen lang im Katastrophengebiet im Müglitztal an.Archivfoto: thw mühlacker

Keine Übung: Nach dem Elbe-Hochwasser im Sommer 2002 packen 22 Helfer aus Mühlacker zwei Wochen lang im Katastrophengebiet im Müglitztal an.Archivfoto: thw mühlacker

Und das mit ernsthaftem Hintergrund: Seit rund einem Jahr ist die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt, die in der Vergangenheit eine zusätzliche Motivation für ein Engagement im THW darstellte. Wer sich für zehn Jahre für den Dienst beim Katastrophenschutz verpflichtete, ersparte sich die Zeit bei der Bundeswehr.

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