TGS gewinnt Stadtderby mit Notaufgebot
Archiv
Nach 25:22-Erfolg wieder Tabellenführer – SG Pforzheim/Eutingen steckt nun noch tiefer im Abstiegskampf
Die TGS Pforzheim hat trotz ihrer Verletztenmisere das Stadtderby der 3.Bundesliga mit 25:22 für sich entscheiden. 2050 Zuschauer in der Bertha-Benz-Halle standen dafür Pate, dass das Aufeinandertreffen mit der SG Pforzheim/Eutingen zu einem echten Höhepunkt im Pforzheimer Handball wurde.
Pforzheim. Auf der einen Seite wehte das blau-gelbe Fahnenmeer des vom Abstieg bedrohten Gastgebers SG Pforzheim/Eutingen, auf der anderen Tribüne das rot-weiße Heer der Nordstädter, die den Aufstieg die 2. Bundesliga anstreben. Die Meldungen vom Wartberg, dass neben Felipe Soteras Merz und Martin Kienzle mit den an einer Muskelverletzung in der Wade laborierenden Evgenis Prasolov ein weiterer Hochkaräter fehlen würde, waren keine Nebelkerzen. Weil mit Florian Taafel, Filip Prsa und Davor Sruk dem Meisterschaftsanwärter tatsächlich nur noch drei Rückraumspieler zur Verfügung standen, hatte die TGS sogar den seit dieser Runde gar nicht mehr zum Kader gehörenden Valentin Hörer reaktiviert. Auf SG-Seite fehlte neben Kreisläufer Philipp Schückle auch Nikolai Gerstner. Im rechten Rückraum hatte Alexander Lipps Goran Gorenac und Marius Hufnagel vor Arne Ruf den Vorzug gegeben. Trotz der TGS-Not im Rückraum entschied sich SG-Coach Alexander Lipps genauso wie sein Kollege Andrej Klimovets für die defensive 6:0-Abwehrvariante. Und eine schnelle 3:1-Führung gab ihm Recht.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen