TGS gerät weiter in Schieflage

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Pforzheimer Drittliga-Handballer kommen in Bayern unter die Räder – Auch TG-Frauen verlieren

Pforzheim. Die TGS Pforzheim hat im Drittliga-Süd-Spiel zu Hause gegen TuS Fürstenfeldbruck mit 23:35 deutlich verloren. Und nach der vierten Niederlage in Serie waren viele ratlose Gesichter bei den Wartbergern zu sehen, die mit Ambitionen in die Saison gestartet waren und jetzt immer mehr in den Abstiegskampf rutschen. Nur drei Zähler beträgt der Vorsprung zu den bedrohlichen Plätzen noch.

Es war aber das wie, wie man die Begegnung gegen den freilich bärenstarken Spitzenreiter aus Bayern verloren hat. Weil Keeper Sebastian Ullrich in den ersten Minuten parierte, was zu halten war, war die TGS immerhin bis zum 4:4 in der 10. Minute noch einigermaßen dabei, danach folgten bis zur Pause zwanzig grausame Minuten, in denen die Bajuwaren die Gastgeber förmlich vorführten. Mit dem Ratschlag, die offensive Deckung der „Brucker“ über das Kreisspiel zu nutzen, hatte der weiterhin verletzte Florian Taafel seine Mitstreiter aufs Parkett geschickt. Dass hierzu ein möglichst fehlerfreies Aufbauspiel gehört, war auch Teil des Schlachtplans. Was dann allerdings passierte, war das Gegenteil: ein echtes Fehlerfestival der völlig verunsicherten TGS-Angriffsreihe. Gut ein Dutzend Abspielfehler wollen die Statistiker auf den Rängen gezählt haben, die die Hausherren bis zur Pause mit Tempogegenstößen zu „leichten“ Toren nutzten. Dass die zweite Halbzeit dann etwas ausgeglichener verlief, lag eher am Zurückschalten der Gäste als an einer Steigerung der Pforzheimer. Man darf nun gespannt sein, ob und wie Vater und Sohn Wolfgang und Florian Taafel das verunsicherte Team zum nächsten Spiel bei der HC Oppenweiler/Backnang wieder auf die Spur bringen.

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