TGS Pforzheim will Haßlochs Serie stoppen

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Der nächste Gegner hat sogar schon den amtierenden Meister besiegt

Pforzheim (gl). In der 3. Handball-Bundesliga tritt die TGS Pforzheim heute um 19.30 Uhr bei der TSG Haßloch an. In der vorigen Saison waren die Pfälzer ein gern gesehener Gegner. Pforzheim holte alle vier Zähler. In dieser Runde ist Haßloch, das im vergangenen Jahr phasenweise sogar zu den gefährdeten Mannschaften zählte, wesentlich besser aus den Startblöcken gekommen. Mit 9:5-Punkten liegen die im Ballungsraum Mannheim/Ludwigshafen beheimateten Handballer sogar mit einem Zähler Vorsprung vor den Pforzheimern auf Tabellenplatz drei. Besonders ein Sieg der kleinen Haßlocher Serie mit drei Siegen in Folge sticht heraus: Die Mannschaft gewann völlig überraschend mit 28:25 beim amtierenden Meister SG Nußloch. Unter Tobias Job, dem dritten der Job-Brüder auf der Trainer-Bank, ist Haßloch vor allem im Kollektiv stärker geworden. Und mit Elvijs Boradovskis und Florian Kern hat das Team Werfer mit überdurchschnittlichen Qualitäten in seinen Reihen. Seit dieser Saison steht bei der TSG zudem Malte Röpcke, der auch schon bei der SG Pforzheim/Eutingen spielte, im Tor.

Vor der Leistung, die die Pforzheimer zuletzt gegen den TSV Neuhausen/Filder gezeigt haben (36:28), kann man nur den Hut ziehen. Es ist schon bemerkenswert, wie die Wartberger dem Verletzungspech trotzten. Mit Evgeni Prasolov, Filip Prsa und Markus Bujotzek fehlten der Mannschaft gleich drei Rückraumspieler. Weil zumindest zwei der drei noch Genannten länger ausfallen, haben die Verantwortlichen der TGS Pforzheim inzwischen Nägel mit Köpfen gemacht und mit Eduard Klyuyko (wir berichteten) einen weiteren Rückraumspieler an die Seite des verbliebenen Rückraum-Stamms mit Florian Taafel und Maris Versakovs gestellt. Klyuyko wird noch eine Weile brauchen, bis er warmgelaufen ist. Aus diesem Grund setzt die TGS auch verstärkt auf Nachwuchsspieler wie Fabian Dykta oder Alexander Klimovets, der gegen Neuhausen gleich eine Sternstunde hatte. Einen großen Anteil am Erfolg der TGS haben derzeit auch die Spieler vom Kreis, etwa der antrittsschnelle Torjäger und nervenstarke Siebenmeterschütze Marco Kikillus, aber auch der in der Kreismitte aufblühende Michal Wysokinski oder Neuzugang Maximilian Mitzel, der auf der linken Außenbahn so selbstsicher agiert, als sei er schon seit Jahren beim Drittligisten.

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